53. Blaues Band vom Strelasund

RANGLISTENLAUF UND LANGSTRECKE IM STRELASUND – 06.08.2016

Revier: Strelasund
Regattafeld: 18 gemeldet, 18 gestartetet und im Ziel
Platzierung: 1. Preussen, 2. Cutty Sark, 3. Santa Fe
Crew Cutty Sark: Steuermann Otti, Besan Fabian, Großsegel Rina, Vorsegel David, Vorsegel und Spinnaker Andi, Vorschiff Torsten

Mit viel Vorfreude ging es wieder nach Stralsund zu einer der schönsten Langstreckenregatten im Jahr. Und die Wetteraussichten versprachen beste Bedingungen. Abends feierten wir erst einmal den Nachwuchs. Der kleine Emil von unserem Manfred und Nele hatte gerade das Licht der Welt entdeckt.

Umso mehr motiviert ging es dann an den Start, leider etwas behindert durch eine Havarie an Bord und falscher Hupzeichen vom Startschiff etwas spät losgekommen, aber immerhin mit freiem Wind und im ersten Drittel des Feldes. Die ersten Dreiecke vor Stralsund sollten jedoch zeigen, dass sich die Umstellungen am Abend zuvor gelohnt hatten. Das Boot war schnell und konkurrenzfähig und so konnten wir uns bis zur Kreuzung der Rügendammbrücke raus entlang des Strelasunds auf den 2.Platz vorarbeiten. Preussen vorneweg segelte sich durch freien Wind und Fahrt etwas frei. Wir nahmen die direkte Verfolgung etwa 8sm unter Spi bis zur Wendemarke kurz vor Stahlbrode auf und konnten dabei den Abstand etwa halbieren und unsere Verfolger auf Distanz halten. Hinter der Wendemarke hieß es nun gegen Wind und Strömung zurück. Nicht zu viel riskieren, frei fahren und aus der Strömung halten war zunächst die Devise. Die Boote hinter uns hatten die Strategie nicht ganz so konsequent verfolgt und fielen schnell weit zurück. So konnten wir die ersten Angriffe auf den Erstplatzierten wagen und siehe da, es gelang sogar kurz auf den ersten Platz zu rutschen. Kurz danach jedoch ein wenig länger in der Strömung gestanden und Grundberührung gehabt und schon war die Führung wieder weg. In der Folge vielleicht hier und da zu wenig riskiert und so mit 500m Abstand um die letzte Bahnmarke, ging es wieder Richtung Rügendamm und Ziel. Wir konzentrierten uns nun nur noch auf schnell fahren, etwas über die Untiefen abkürzen und die Brücke als großes Windhindernis optimal ansteuern um schnell darunter durchzurutschen. So kamen wir noch einmal ran auf ca. 50m, aber taktisch visiert würde uns Preussen nicht mehr vorbeilassen bis zum Ziel. Dort erwartete uns noch eine kleine Schrecksekunde, etwas abgelenkt beim Einrollen der Segel und Feiern des zweiten Platzes rutschte auf einmal eine Gewitterböe ins Segel, die uns fast zum Verhängnis wurde. Dennoch schafften wir es sicher in den Hafen und konnten dann bei bestem Wetter das Boot zusammenpacken und den Tag ausklingen lassen. Der zweite Platz half uns in der Rangliste MV Boden gut zu machen und das soll nach Möglichkeit in Teterow bei unserer nächsten Regatta Mitte August wiederholt werden.

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