23. OSTSEEPOKAL

RANGLISTENLAUF UND LANGSTRECKE ZUR HANSESAIL – 08.08.2015

Revier: Warnow und Ostsee, mit dem Veranstalter SSV Rostock
Wind: Windstärke 1-3, Windrichtung Nord/Ost nach Nord/West drehend
Regattafeld: 18 gemeldet, 18 gestartetet und im Ziel
Platzierung: 1. Venus, 2. Cutty Sark, 3. Kuddel
Crew Cutty Sark: Steuermann Otti, Besan Rina, Großsegel Butsche, Vorsegel Denise, Trim und Spinnaker Andi, Vorschiff Manfred

Am 08.August war es wieder soweit für eines der Highlights dieser Saison dem Ostseepokal zur Hansesail. Mit 3 bis 4 Windstärken und aufklarendem Wetter waren gute edingungen vorhergesagt. Aufgrund des Nordwindes konnten wir dieses Jahr nicht die Warnow hoch segeln, sondern erst vor Warnemünde starten. Gegen 10 Uhr wurden wir somit bis vor Warnemünde geschleppt und bei sehr leichtem Wind und starker Strömung erfolgte der Start gegen 11.30 Uhr inmitten einer imposanten Kulisse von Großseglern. Gar nicht so einfach ein Boot am vorwärtsfahren zu halten, wenn die Strömung zum Teil stärker ist als der Wind.

So trieben wir fast an der ersten Bahnmarke vorbei nach ordentlichem Start. In der Folge konnten wir ein paar Plätze gut machen, da wir uns mehr auf Geschwindigkeit konzentrierten als “Höhe zum Wind”. Die zweite Marke rundeten wir so als 3ter mit bereits gutem Vorsprung auf den Rest. Der Wind frischte weiter auf und es ging geradeaus bis zur nächsten Marke vor Heiligendamm. Hier war Konzentration der ganzen Crew gefordert um das Boot möglichst schnell zu machen und so konnten wir uns bis auf den ersten Platz vorsegeln.

Von hier Halbwind zurück unter Spinnaker Richtung Leuchtturm von Warnemünde passierte nicht viel und wir bereiteten uns bereits gedanklich auf einen intensiven Zweikampf entlang der Warnow von Warnemünde bis zum Ziel in Rostock mit der Venus 10m hinter uns vor. Gleich am Anfang in Höhe der Aida konnten wir uns ein wenig wieder absetzen, da wir den Windschatten des riesigen Schiffes etwas mehr mieden, aber dann erwischte es uns und die Venus fuhr mit privatem Wind in Bruchteilen von Sekunden wenige Meter neben uns vorbei. Der Zweikampf war entbrannt und wir versuchten alles um in eine Angriffsposition zu kommen, was erst ca. 500m vor dem Ziel gelang und wir konnten kurz wieder die Führung übernehmen. Nach 6 Stunden Fahrzeit fuhren wir so Kopf an Kopf nebenher Richtung Ziel, und nur eine etwas später einsetzende Böe entschied dann gegen uns, so dass wir 2m hinter der Venus am Ende in das Ziel fuhren.

Schade, aber dennoch ein sehr gutes Ergebnis vor der imposanten Kulisse von Rostock und den zahlreichen Zuschauern. Abends wurde dann natürlich noch dementsprechend gefeiert, bevor sich Sonntag bereits wieder auf den nächsten Wettkampf zur Traditionsregatta in Teterow vorbereitet wurde.

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